Familienplaner

Einkaufsliste per WhatsApp, Termine gleich mit

Im Familienchat rutscht „Milch und Tomaten“ nach oben, abhaken kann es niemand. Schick es stattdessen an moj, dann steht es sortiert auf der Einkaufsliste. Mit einem Termin oder dem Foto vom Kassenzettel geht es genauso.

Heute

Tomaten, Milch auf die Liste8:02

Tomaten und Milch auf der EinkaufslisteAntworte mit „zurück“, um das rückgängig zu machen.

0:07Sprachnachricht, 7 Sekunden

Termin: Zahnarzt für Mo, Do 15:00

Foto der Rechnung8:12

Rechnung: 62,40 €, fällig 30. September

Was kann WhatsApp selbst?

Drei Dinge. Für einen Zettel, der dir allein gehört, reichen sie:

  1. Nachricht an dich selbst. Ein Chat mit der eigenen Nummer, gut als Notizzettel.
  2. Anpinnen und mit Stern markieren. So bleibt die eine Nachricht auffindbar, statt im Verlauf nach oben zu wandern.
  3. Sprachnachrichten als Text. WhatsApp kann Gesprochenes mitschreiben, über eine Einstellung unter Chats, und nur in den Sprachen, die WhatsApp dafür anbietet.

Und die „Listen“ in WhatsApp? Die sind etwas anderes, als der Name vermuten lässt. Sie sortieren deine Chats in selbst gewählte Kategorien wie Familie, Arbeit oder Nachbarschaft, damit du die richtigen Unterhaltungen schneller findest. WhatsApp selbst beschreibt sie so: „With Lists, you can now filter your chats with custom categories of your choice.“

Eine Liste von Dingen zum Abhaken ist das nicht, und es gibt in WhatsApp auch keine. Wer in WhatsApp eine Einkaufsliste führt, schreibt sie als Nachricht. Geprüft am 12. September 2026 an WhatsApps eigener Ankündigung.

Wo hört WhatsApp auf?

Die Liste liegt in einem Chat und gehört einer Person. Niemand sonst sieht sie, und abhaken kann dort auch niemand etwas. Was erledigt ist, bleibt einfach stehen.

Aus „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt“ wird kein Termin, und aus einem Foto der Rechnung kein Beleg. Und wer später etwas sucht, sucht in einem Chatverlauf.

Was macht moj daraus?

moj hat eine eigene Nummer. Du schickst ihr dasselbe, was du sonst in den Chat tippst, und moj sortiert es ein:

  1. „Milch und Klopapier“ landet auf der Einkaufsliste, nach den Bereichen im Supermarkt sortiert.
  2. „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt“ wird ein Termin im Familienkalender.
  3. Ein Foto der Rechnung wird ein Beleg, mit Betrag und Fälligkeit.
  4. Eine Sprachnachricht wird zuerst zu Text, und die Antwort nennt das Gehörte.

Zurück kommt eine Zeile, keine Unterhaltung. Stimmt etwas nicht, antwortest du mit „zurück“, und der letzte Eintrag ist wieder weg. Die Familie sieht das Ergebnis in der App, jeder auf seinem Gerät.

Was kann moj nicht?

Keine Familiengruppe. Jedes Mitglied schreibt allein mit der moj-Nummer. Das haben wir so entschieden. Gemeinsam ist bei moj das Ergebnis und nicht der Chat.

WhatsApp ist ein Weg hinein, nicht die App. Gelesen, geändert und abgehakt wird in moj.

Meta transportiert die Nachricht. Auf dem Weg zu uns ist sie verschlüsselt, bei der Schnittstelle liegt sie im Klartext vor, damit moj sie lesen kann. Was danach gespeichert wird, steht auf der Datenschutzseite.

Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play. Stand 20. September 2026.

Kurz beantwortet

Wie erstelle ich bei WhatsApp eine Einkaufsliste?

Indem du sie als Nachricht schreibst. Am einfachsten im Chat „Nachricht an dich selbst“, also mit der eigenen Nummer, und dann angepinnt oder mit Stern markiert, damit sie auffindbar bleibt. Eine eigene Listenfunktion zum Abhaken gibt es in WhatsApp nicht.

Wozu ist die „Listen“-Funktion in WhatsApp dann da?

Zum Sortieren von Chats, nicht von Dingen: Listen sind selbst gewählte Kategorien wie Familie, Arbeit oder Nachbarschaft, mit denen du deine Unterhaltungen filterst. Mit einer Einkaufsliste hat das trotz des Namens nichts zu tun.

Sieht meine Familie diese Liste auch?

Nein. Eine Liste in deinem Chat bleibt in deinem Chat. Wer sie mitlesen soll, braucht eine Gruppe. Dort ist sie dann wieder nur Text, den niemand abhaken kann.

Was macht moj anders?

moj liest die Nachricht und legt sie ab: Milch landet auf der Einkaufsliste, „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt“ im Kalender, ein Foto der Rechnung bei den Belegen. Alle in der Familie sehen dasselbe Ergebnis in der App.

Brauche ich dafür eine WhatsApp-Gruppe?

Nein, und es gibt bewusst keine. Jedes Mitglied schreibt allein mit der moj-Nummer. Gemeinsam ist das Ergebnis in der App und nicht der Chat.

Funktionieren auch Sprachnachrichten und Fotos?

Ja. Eine Sprachnachricht wird in Text umgewandelt, und die Antwort nennt das Gehörte, damit du ein falsch verstandenes Wort korrigieren kannst. Fotos und PDFs bis 20 MB werden gelesen, eine Rechnung wird zum Beleg.

Was passiert, wenn moj etwas falsch einsortiert?

Du antwortest mit „zurück“. Das nimmt den letzten Eintrag zurück, den du geschickt hast.

Stand 20. September 2026. Fragen dazu gehen an hallo@heymoj.app. Mehr über moj auf der Startseite, und was aus „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt“ wird, auf der Seite zur Familienkalender-App.

Und wenn die Liste mitdenken soll?

moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.

Die App ist noch nicht im App Store. Trag deine E-Mail-Adresse ein, dann sagen wir dir zum Start Bescheid.

Eine Mail zum Bestätigen, eine zum Start, sonst keine.