Familienplaner

Einkaufsliste‑App: eine Liste für alle

Ihr führt eine Einkaufsliste gemeinsam, und hinschicken geht schneller als eintippen. Sortiert ist sie nach den Bereichen im Supermarkt, und im Laden bleibt der Bildschirm an.

Die Einkaufsliste der Familie, gruppiert nach den Bereichen eines Supermarkts: Obst und Gemüse, Kühlregal, Backwaren, Fleisch und Fisch, Haushalt, Drogerie. Hinter einzelnen Artikeln steht eine Menge.

Wie kommt etwas auf die Einkaufsliste?

Du schickst es hin. „Milch und Klopapier auf die Liste“, per WhatsApp, als Sprachnachricht aus dem Auto oder getippt in der App. Alles landet an derselben Stelle.

Zurück kommt eine einzige Zeile. Passt etwas nicht, antwortest du „zurück“, und es ist wieder weg.

Zwei Dinge in einem Satz werden zwei Zeilen und nicht eine. Und wo du eine Menge nennst, steht sie dabei. Aus „zwei Liter Milch“ wird Milch mit der Menge zwei Liter, denn im Laden ist die Zahl die halbe Auskunft.

In welcher Reihenfolge steht die Liste?

In den elf Bereichen, in denen ein Supermarkt aufgebaut ist, von Obst und Gemüse bis Drogerie. moj ordnet jeden Artikel beim Ablegen selbst ein. Du sortierst nichts.

Eine alphabetische Liste schickt dich vom Apfel zur Zahnpasta und wieder zurück. Diese folgt dem Weg, den du ohnehin gehst.

Dieselbe Reihenfolge gibt es auf Papier: die Einkaufsliste zum Ausdrucken benutzt dieselben Bereiche, damit die gedruckte und die digitale Liste nicht zwei verschiedene Ordnungen sind.

Sehen alle dieselbe Liste?

Ja, alle im Familienraum, jeder auf seinem eigenen Gerät. Wer abhakt, hakt für alle ab.

Abgehaktes rutscht dabei unter „Zuletzt gekauft“, statt spurlos zu verschwinden. Wer im Laden steht, will ja sehen, was die anderen schon erledigt haben.

Sagst du dazu, wer es mitbringt, steht der Name an der Zeile: „Sekt, bring ich mit“ wird „Sekt“ mit deinem Namen. So sieht der, der einkauft, was schon jemand übernommen hat.

Legt ihr einen zweiten Haushalt an, bekommt der seine eigene Einkaufsliste. Die Liste, mit der euer Familienraum angefangen hat, gehört ab dann dem ersten Haushalt. Sie war immer seine, es war nur niemand sonst da. Im anderen Haushalt heißt sie wie euer Haushalt, und deshalb trifft „auf Omas Liste“ die Liste von Oma.

Eine weitere Liste könnt ihr euch auch selbst anlegen. Oben steht dafür „Neue Liste“, und ihr gebt ihr einen Namen. Dabei wählt ihr die Art: eine weitere Einkaufsliste oder eine Merkliste für Filme, Bücher oder die Packliste. Eine Merkliste steht unter Listen und nie beim Einkauf. Außerdem wählt ihr, wer eine Liste sieht: euer Haushalt, ein anderer oder alle. Mit „Nur ich“ oder „Ausgewählte Personen“ bleibt sie bei dir und denen, die du antippst. Für ein Fest, an dem alle hängen, ist „Alle“ das Richtige. Ändern lässt sich das später mit „Ändern“ über der Liste. Per WhatsApp erreicht ihr sie danach über diesen Namen: „Zahnpasta auf die Drogerie-Liste“. Was keinen Listennamen nennt, landet weiter auf der Einkaufsliste. Löscht ihr eine weitere Einkaufsliste, wandert alles Offene darauf ebenfalls dorthin. Die Einkaufsliste selbst bleibt, denn „auf die Liste“ braucht ein Ziel.

Was ändert sich, wenn ihr im Laden steht?

Ein Schalter macht aus der Liste eine Liste für den Einkaufswagen. „Im Laden“ macht die Zeilen höher, damit du sie mit dem Daumen triffst, während die andere Hand den Wagen schiebt. Der Bildschirm bleibt an und geht nicht mitten im Regal aus. Und alles zum Bearbeiten verschwindet, denn im Laden wird abgehakt und nicht getippt.

Was du gerade abgehakt hast, bleibt unter „Im Korb“ sichtbar, statt aus der Ansicht zu rutschen. Das ist der Unterschied zwischen einer Liste, die aufräumt, und einer, mit der man einkauft. An der Kasse will man sehen, was im Wagen liegt.

Merkt sich moj, was ihr immer kauft?

Ja, und ganz ohne KI. Was ihr regelmäßig kauft, hat einen Rhythmus, und den liest moj aus „Zuletzt gekauft“ ab. Drei Bedingungen müssen dafür zusammenkommen:

  • mindestens drei Käufe in den letzten drei Monaten
  • der übliche Abstand dazwischen ist seit dem letzten Kauf vorbei
  • nichts dergleichen steht gerade offen auf der Liste

Dann steht der Artikel unter „Wieder?“ und wartet auf einen Tipp von dir.

Das ist gerechnet und nicht geraten, und es bleibt ein Vorschlag. Von selbst landet nichts auf der Liste. Was nie ausgehen soll, gehört ohnehin woanders hin: auf die Vorratsliste.

Kommt die Einkaufsliste auch aus einem Rezept?

Ja. Schick den Link auf eine Rezeptseite, und moj legt das Rezept mit seiner Zutatenliste ab. Schreibst du „Freitag das hier“ davor, wird daraus ein Plan für Freitag. Von dort ist es ein Schritt auf die Einkaufsliste.

Bei diesem Schritt geht nur hinüber, was noch nicht auf der Liste steht. Was schon draufsteht, ist beim Übernehmen nicht angehakt. Und die Dose Tomaten, von der du weißt, dass sie im Schrank steht, nimmst du vorher heraus. Zweimal dasselbe zu kaufen ist der häufigste Fehler beim Kochen nach Plan.

Was kann die Einkaufsliste nicht?

Keine Preise und keine Angebote. moj weiß nicht, was etwas kostet, welcher Markt es führt und wo es gerade billiger ist. Dafür müsste die Liste wissen, wo ihr einkauft. Diese Auskunft geben wir nicht her.

Keine Lieferung und kein Warenkorb. Die Liste bringt dich in den Laden, sie bestellt nicht für dich. Eine Verbindung zu einem Händler haben wir nicht gebaut, in keine Richtung.

Kein Import aus einer anderen App. Eine bestehende Liste bekommt ihr nicht herein. Hinaus kommt ihr jederzeit: In den Einstellungen liegt ein Export der ganzen Familie.

Keine WhatsApp-Gruppe. Jedes Mitglied schreibt einzeln mit der moj-Nummer. Eine Gruppe, in der eine Software mitliest, ist etwas anderes als ein Chat, in dem man ihr etwas sagt.

Stand 1. Oktober 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.

Kurz beantwortet

Gibt es eine kostenlose digitale Einkaufsliste?

moj kostet nichts. Es ist ein privates Projekt ohne Werbung, ohne Analyse-Dienste und ohne Nutzungsverfolgung. Eine bezahlte Fassung, hinter der wir etwas zurückhalten, gibt es nicht. Deshalb haben wir auch keine Preisseite.

Welche App für Einkaufslisten ist ohne Werbung?

moj zeigt keine. Auf diesen Seiten laden wir nichts von fremden Servern, und in der App zeigen wir weder Anzeigen noch Empfehlungen von Händlern. Was dafür fehlt, steht weiter oben unter „Was kann die Einkaufsliste nicht?“.

Wo kann ich auf meinem Handy eine Einkaufsliste erstellen?

In moj, sobald ihr einen Familienraum habt: die Liste liegt unter „Listen“ und steht auf jedem Gerät der Familie. Wer gerade nicht in der App ist, schickt den Artikel per WhatsApp hin und findet ihn dort wieder.

Können mehrere Leute dieselbe Liste benutzen?

Ja, das ist der Normalfall. Alle Mitglieder eines Familienraums sehen dieselbe Liste, und wer abhakt, hakt für alle ab. Eine Einladung genügt, ein zweites Konto beim selben Anbieter braucht niemand.

Kann eine Familie mehrere Einkaufslisten haben?

Ja. Jeder Haushalt hat genau eine Einkaufsliste, und „auf die Liste“ landet immer auf der des eigenen Haushalts. Dazu legt ihr euch weitere Listen an, etwa für die Drogerie. Auf eine solche Liste kommt nur, was ihren Namen nennt.

Brauche ich WhatsApp, um etwas auf die Liste zu setzen?

Nein. WhatsApp ist der schnelle Weg hinein, nicht der einzige: in der App tippst du direkt in die Liste, und beides landet an derselben Stelle.

Gibt es die Einkaufsliste auch auf Papier?

Ja, als Vorlage zum Ausdrucken, mit denselben elf Bereichen in derselben Reihenfolge. Sie ist kostenlos und braucht keine Anmeldung.

Stand 1. Oktober 2026. Dieselbe Liste auf Papier: die Einkaufsliste zum Ausdrucken, eine von vier Vorlagen. Wie eine Nachricht zum Eintrag wird: Einkaufsliste per WhatsApp. Und der Kalender daneben: Familienkalender-App.

Und wenn die Liste mitdenken soll?

moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.

Die App ist noch nicht im App Store. Trag deine E-Mail-Adresse ein, dann sagen wir dir zum Start Bescheid.

Eine Mail zum Bestätigen, eine zum Start, sonst keine.