Wofür benutzt moj KI?
Für vier Dinge. Bei allen vieren geht es darum, aus einem frei geschriebenen Satz eine Struktur zu machen:
- eine Nachricht verstehen und einsortieren
- einen Beleg lesen
- eine Sprachnachricht in Text umwandeln
- eine Frage über eure eigenen Einträge beantworten
Der Anbieter dafür ist OpenAI.
Alles andere entscheidet moj nach festen Regeln, und das haben wir bewusst so gebaut. Ob sich zwei Termine überschneiden. Wann eine Aufgabe wiederkommt. Was „ja“ auf eine Rückfrage bedeutet und was „zurück“ zurücknimmt. Wer was sehen darf. An all diesen Stellen rechnet das Programm nach, statt zu schätzen. Eine Regel kann man nachlesen, und sie liefert morgen dasselbe Ergebnis wie heute.
Was geht mit einer Nachricht hinaus?
Die Nachricht selbst. Dazu ein kurzer Zusammenhang, ohne den sie nicht zu verstehen wäre. Darin stehen:
- der Name eures Familienraums, euer Zeitzonen- und Währungsformat, das heutige Datum
- die Personen eurer Familie mit Name und Beziehung, und ob es ein Kind ist
- eure Listen, und welche davon dem Absender gehört
- die Namen eurer Terminkategorien, damit moj eine davon treffen kann
- die Namen der Kalender, die ihr abonniert habt, und wer dorthin geht, damit ein Zettel der Kita beim richtigen Kind landet
- eure offenen und kommenden Einträge mit Titel, Zeit und den Personen, die zuständig sind oder hingehen
- die letzten paar Nachrichten desselben Absenders
Ein Eintrag mit „Nur ich“ bleibt dabei bei seiner Person. Er steht im Zusammenhang dieses einen Mitglieds und in keinem anderen. Ebenso steht eine Liste für ausgewählte Personen nur im Zusammenhang derer, die sie sehen.
Ohne diese Angaben könnte moj nicht arbeiten. Ohne die Personen wüsste es nicht, wer „Mo“ ist. Ohne die offenen Einträge könnte „Müll ist raus“ nichts abhaken. Ohne das heutige Datum wäre „Donnerstag“ kein Tag.
Dazu kommt, was ihr selbst schickt. Ein Foto oder ein PDF wird gelesen, eine Sprachnachricht wird in Text umgewandelt. Was ihr nicht schickt, verlässt euren Familienraum nicht.
Was bleibt beim Anbieter?
Nichts. Wir schicken jede Anfrage mit der Anweisung hinaus, sie nicht zu speichern. OpenAI arbeitet für uns als Auftragsverarbeiter mit Vertrag, und eine Nutzung zum Training haben wir ausgeschlossen.
Ein Profil über euch entsteht dabei nicht. Die KI bekommt den Zusammenhang jedes Mal neu und erinnert sich beim nächsten Mal an nichts.
Gespeichert wird das alles bei uns und nicht dort. Unsere Datenbank steht in Frankfurt, eure Dateien liegen in einem privaten Speicher mit EU-Bindung. Was das im Einzelnen heißt, wer sonst beteiligt ist und wie lange etwas bleibt, steht vollständig in der Datenschutzerklärung. Diese Seite hier ist die kurze Antwort, die verbindliche steht dort.
Wie sicher muss moj sein, bevor es ablegt?
Die KI sagt zu jeder Einschätzung dazu, wie sicher sie ist. Danach entscheidet moj in drei Stufen:
- Sicher. moj legt den Eintrag sofort an und sagt dazu, wie du das zurücknimmst.
- Unsicher. moj stellt genau eine kurze Frage.
- Keine Ahnung. moj sagt das und legt nichts an.
Ist die erste Antwort zu unsicher, fragt moj zusätzlich ein zweites, stärkeres Modell und nimmt die bessere der beiden Antworten.
Was danach immer noch falsch ist, korrigiert ein Satz oder das Wort „zurück“: wenn moj falsch liegt.
Was passiert bei einer Störung oder einem Missverständnis?
Verloren geht in beiden Fällen nichts.
Der erste Fall ist eine Störung. Dann sagt moj, dass es gerade nicht geklappt hat, und du schickst die Nachricht einfach noch einmal.
Der zweite Fall ist das Tageslimit. Je Familie und Tag fragt moj die KI höchstens 300 Mal. Das ist eine Notbremse für den Fall, dass sich etwas endlos wiederholt, und keine Sparmaßnahme. Ist die Zahl erreicht, legt moj euren Text als Notiz ab, ohne die KI zu fragen. Dort findet ihr ihn wieder und könnt ihn am nächsten Tag erneut schicken.
Warum überhaupt KI?
Weil die Alternative ein Formular wäre. „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt für Mo“ in einem Zug sagen zu können, ist der ganze Unterschied zu einer App, in der man erst die Art auswählt, dann das Datum, dann die Uhrzeit, dann die Person.
Dafür ist eine KI im Spiel, und das hat einen Preis. Diese Seite sagt, worin er genau besteht.
Was macht moj mit KI nicht?
Keine Vorschläge, um die niemand gebeten hat. moj sortiert ein und beantwortet Fragen. Produkte schlägt es euch nicht vor, und von sich aus schreibt es euch nicht.
Keine Auswertung eures Lebens. Es gibt keine Analyse-Dienste, keine Nutzungsverfolgung, keine Werbung und kein Profil, das euch beschreibt.
Keine Entscheidung ohne Weg zurück. Alles, was die KI anlegt, könnt ihr mit einer einzigen Nachricht wieder rückgängig machen.
Stand 1. Oktober 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.
Kurz beantwortet
Lernt die KI aus unseren Nachrichten?
Nein. OpenAI arbeitet für uns als Auftragsverarbeiter mit Vertrag. Jede Anfrage geht mit der Anweisung hinaus, sie nicht zu speichern, und eine Nutzung zum Training ist ausgeschlossen. Die KI wird nicht auf euch angepasst und weiß beim nächsten Mal nichts mehr von euch.
Was genau bekommt die KI zu sehen?
Die Nachricht und einen kurzen Zusammenhang dazu. Darin stehen der Name eures Familienraums, eure Personen mit Namen und Beziehung, eure Listen, eure offenen und kommenden Einträge und eure letzten paar Nachrichten. Ohne die Personen wüsste die KI nicht, wer mit „für Oma“ gemeint ist.
Werden meine Fotos an OpenAI geschickt?
Ein Foto oder PDF, das ihr selbst schickt, wird gelesen. So kommen Händler, Betrag und Fälligkeit heraus. Was ihr nicht schickt, verlässt euren Familienraum nicht. In der Mediathek eures Handys sucht moj nichts.
Funktioniert moj auch ohne KI?
Teilweise. Überall dort, wo eine feste Regel besser ist, entscheidet keine KI: bei Überschneidungen, bei Wiederholungen, bei „ja“ und „nein“ auf eine Rückfrage, beim Wort „zurück“ und bei der Frage, wer was sehen darf. Die KI braucht es nur für das Einsortieren einer frei geschriebenen Nachricht.
Was passiert, wenn die KI nicht antwortet?
Verloren geht nichts. Bei einer Störung sagt moj das, und du schickst die Nachricht noch einmal. Ist das Tageslimit eurer Familie erreicht, legt moj den Text als Notiz ab, ohne die KI überhaupt zu fragen.
Stand 1. Oktober 2026. Was moj daraus macht, steht unter was du schicken kannst. Wo die Grenzen liegen, steht unter was moj nicht kann. Die verbindliche Auskunft steht in der Datenschutzerklärung.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsDie App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.