Was ist moj nicht?
moj ist ein Familienplaner. Ihr schickt ihm, was ansteht, und er legt es an der richtigen Stelle ab: auf die Einkaufsliste, in die Aufgaben, in den Kalender, zu den Belegen.
Ein Chatprogramm haben wir daraus nicht gemacht. moj plaudert nicht und beantwortet keine Wissensfragen. Fragen zu euren eigenen Sachen beantwortet es schon. „Was steht am Wochenende an?“ zum Beispiel. Die Antwort holt es aus eurem Kalender und euren Listen. Woanders sucht es nicht.
Es ist auch kein Haushaltsbuch, kein Rezeptportal und kein Chatbot mit eigenem Charakter. Was moj stattdessen tut, steht auf einer eigenen Seite: was du moj schicken kannst.
Was geht in welchem Bereich nicht?
Es sind vier Bereiche: Nachrichten, Kalender, Geld sowie Konten und Geräte. Unten steht jeder einzelne Punkt und dahinter der Grund. Das meiste davon fehlt nicht. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden.
Nachrichten
Keine WhatsApp-Gruppen. Jede Person schreibt einzeln mit der moj-Nummer, und in der App sieht die Familie danach alles gemeinsam. In einer Gruppe wäre nicht mehr eindeutig, von wem eine Nachricht stammt. moj muss das aber wissen, sonst legt es die Aufgabe für die falsche Person an. Technisch ginge eine Gruppe, wir wollen sie nicht.
Ohne die App geht es nicht los. Damit moj deine Handynummer kennt, holst du dir in der App einen Code und schickst ihn als erste WhatsApp-Nachricht. Schreibt eine Nummer, die moj nicht kennt, antwortet es mit genau dieser Anleitung. Die Nummer speichert es dabei nicht.
Nicht ohne Internet. Wir sortieren auf unserem Server und nicht auf dem Handy. Ohne Verbindung sagt moj dir das sofort. Es nimmt lieber nichts an, als eine Nachricht anzunehmen, die dann nirgends ankommt.
Nur Text, Foto, PDF und Sprachnachricht. Bis 20 MB pro Datei. Andere Formate nimmt moj nicht an und sagt dir das auch. Stillschweigend verschwindet nichts.
Kalender
Termine von außen kommen nur als Abo. Hat ein Kalender eine Adresse im iCal-Format, etwa der der Kita, holt moj seine Termine alle paar Stunden. Geändert werden sie dort, wo sie herkommen. Eure eigenen Termine gibt moj als Link hinaus, den Apple Kalender und Google Kalender abonnieren können. Was ihr dort anlegt, kommt nicht zurück. Sonst hätten zwei Kalender jede Änderung doppelt, und keiner wüsste, welche Fassung gilt.
Keine Einladungen an Außenstehende. Einen Termin sieht nur, wer zu eurer Familie in moj gehört. Wer dazugehören soll, wird in die Familie eingeladen. Einen einzelnen Termin nach draußen zu teilen, haben wir nicht gebaut.
Nachts kommt keine Erinnerung. Was zwischen 21 und 7 Uhr fällig wäre, sammelt moj und schickt es euch am Morgen in einer Nachricht. So klingelt nachts nichts. Das haben wir so eingestellt, verspätet ist dabei also nichts.
Geld
moj überweist kein Geld. Zu einer Rechnung zeichnet es einen Girocode, also den QR-Code, den jede Banking-App scannen kann. IBAN und Betrag stehen danach schon im Überweisungsformular deiner Bank-App. Abschicken musst du die Überweisung dort und selbst. Zugang zu eurem Konto hat moj nicht.
Kein Haushaltsbuch. moj legt Belege ab und findet sie wieder, mit Händler, Betrag, Datum und Fälligkeit. Was es nicht tut: Budgets führen, Ausgaben nach Kategorien zusammenrechnen oder euch Grenzen setzen.
Konten und Geräte
Keine Anmeldung mit Apple oder Google. Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst einen Anmeldecode geschickt, der fünf Minuten gilt. Ein Passwort brauchst du nicht, es gibt gar keins.
Kein Import aus anderen Apps. Listen und Aufgaben aus einer anderen App könnt ihr nicht übernehmen, ihr fangt in moj neu an. Hinaus kommt ihr dafür jederzeit. In den Einstellungen ladet ihr alle Daten eurer Familie als Datei herunter.
Nichts für Alexa. Für Alexa haben wir nichts gebaut. Mit Siri geht es, aber einrichten müsst ihr es selbst. In den moj-Einstellungen legt ihr eine persönliche Adresse an. In der Kurzbefehle-App von Apple baut ihr daraus einen Kurzbefehl, der diktierten Text dorthin schickt. Danach genügt „Hey Siri, moj“. Fertig eingebaut bringt moj Siri nicht mit.
Uhr und Einkaufsliste warten auf die App. Für den Startbildschirm gibt es mehrere moj-Widgets: eine Uhr mit den Terminen der nächsten zwölf Stunden, die Einkaufsliste, eine Liste zum Abhaken und einen Knopf zum Sprechen. Uhr und Einkaufsliste holen ihre Daten nicht selbst. Sie bekommen sie von der App. Was ein anderes Familienmitglied einträgt, steht dort erst, wenn moj auf diesem Handy wieder offen war. Nach einem Tag ohne App zeigt die Uhr nur noch ihre Zeiger. Die Liste zum Abhaken holt ihre Einträge dagegen selbst, auch wenn moj zu ist.
Im Widget kannst du nichts eintippen. Abhaken geht dort mit einem Tipp. Für etwas Neues öffnet das Plus auf dem iPhone moj mit der Tastatur, auf Android ein kleines Fenster über dem Startbildschirm. Über den ganzen Bildschirm ziehen lässt sich die Liste nur auf Android. Auf dem iPhone ist „groß“ das größte Widget, das Apple zulässt (Stand: 2. Oktober 2026).
Im Browser gibt es nur die Küchenansicht. moj ist eine App für iPhone und Android, am Computer könnt ihr euch nicht anmelden. Die eine Ausnahme ist die Küchenansicht: eine Seite für ein Tablet in der Küche, die den heutigen Tag, die nächsten Tage und die Einkaufsliste zeigt. Ändern kann man dort nichts. Das haben wir bewusst so gebaut, denn vor diesem Bildschirm steht jeder, der vorbeikommt.
Was dürfen Kinder nicht?
Ein Kind sieht in moj vier Dinge: die Einkaufsliste, eure Merklisten, die Aufgaben und den Kalender. Seine eigene Startseite zeigt davon nur, was es selbst angeht: seine Aufgaben von heute und die Termine, bei denen es dabei ist. Mitschreiben darf es auf den Listen und bei den eigenen Aufgaben. Den Kalender darf es nur lesen. Termine anlegen oder ändern kann es nicht. Belege, Ideen und Ziele bekommt es gar nicht erst zu sehen. In den Einstellungen findet es nur seine eigenen, die der Familie nicht.
Über WhatsApp nimmt moj von einem Kind Einkäufe, eigene Aufgaben und Sprachnachrichten an, aber keine Fotos und keine Dokumente. Über das Kind selbst speichert moj, was ihr eintragt. Hat es ein eigenes Konto, kommt die verknüpfte Nummer dazu. Eine E-Mail-Adresse braucht ein Kinderkonto nicht.
Was gibt es noch nicht?
Die App ist noch nicht im App Store und noch nicht bei Google Play. Herunterladen könnt ihr sie deshalb noch nicht.
Es gibt noch keinen Preis. moj kostet im Moment nichts. Eine Preisliste haben wir deshalb auch nicht geschrieben.
Stand 2. Oktober 2026. Hier steht, was die App an diesem Tag wirklich tut, nicht, was wir uns vornehmen.
Kurz beantwortet
Gibt es moj als WhatsApp-Gruppe für die ganze Familie?
Nein, und dabei bleibt es auch. Jede Person schreibt einzeln mit der moj-Nummer. In einer Gruppe wäre nicht mehr eindeutig, von wem eine Nachricht stammt, und moj muss wissen, für wen es die Aufgabe anlegt. In der App sieht die Familie danach ohnehin alles gemeinsam.
Kann ich Termine aus einem anderen Kalender in moj sehen?
Ja, als Abo. Hat der Kalender eine Adresse im iCal-Format, etwa der der Kita, tragt ihr sie in den Einstellungen unter „Kalender von außen“ ein. moj holt die Termine dann alle paar Stunden. Geändert werden sie dort, wo sie herkommen. Eure eigenen moj-Termine gibt moj umgekehrt als Link hinaus.
Führt moj ein Haushaltsbuch?
Nein. moj legt Belege ab und liest Händler, Betrag und Fälligkeit heraus. Die Belege sind nach Monaten sortiert, und neben jedem Monat steht seine Summe. Eine Kategorie steht am einzelnen Beleg, zusammengerechnet wird sie nirgends. Ein Budget führt moj nicht.
Kann ich meine Daten aus einer anderen App zu moj mitnehmen?
Listen und Aufgaben nicht, dafür haben wir keinen Import gebaut. Termine kommen als Abo einer Kalender-Adresse herein. Den Weg hinaus gibt es für alles. In den Einstellungen ladet ihr alle Daten eurer Familie als Datei herunter.
Gibt es moj im Browser?
Nur die Küchenansicht. Das ist eine Seite für ein Tablet in der Küche, die den heutigen Tag, die nächsten Tage und die Einkaufsliste zeigt. Ändern kann man dort nichts. Alles andere passiert in der App für iPhone und Android.
Überweist moj für mich?
Nein. Zu einer Rechnung zeigt moj einen Girocode, also den QR-Code, den jede Banking-App scannen kann. IBAN und Betrag stehen danach schon im Überweisungsformular deiner Bank-App. Abschicken musst du die Überweisung dort und selbst. An euer Konto kommt moj nicht.
Stand 2. Oktober 2026. Was moj stattdessen kann, steht unter was du schicken kannst. Was mit euren Nachrichten passiert, erklärt KI und eure Daten. Die vollständige Auskunft steht in der Datenschutzerklärung.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsDie App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.
