Wie kommt ein Rezept in die Planung?
Du schickst den Link hin. „Freitag das hier“ und die Adresse einer Rezeptseite, per WhatsApp oder in der App. moj legt das Rezept an und stellt es gleich auf Freitag. Lässt du den Tag weg, liegt es bei den Ideen ohne Tag und wartet dort.
Die Zutaten holt moj von der Rezeptseite selbst, sofern sie sie maschinenlesbar mitliefert. Dafür braucht es keine KI, sondern nur Lesen. moj sucht im Quelltext die Zutatenliste, die eine Seite für Maschinen mitschickt.
Findet es keine, bekommst du die Seite als Idee mit Titel und Link, und die Zutaten trägst du selbst nach. Tippen geht ohnehin immer. „Freitag Lasagne“ reicht, wenn das Rezept in deinem Kopf steht.
Wo liegen die Rezepte, die ihr sammelt?
Bei den Ideen, mit ihrer Zutatenliste und ihrem Link. Ein Rezept ist in moj keine eigene Art von Eintrag, sondern eine Idee mit Zutaten.
So gibt es eine Stelle für „was wir mal kochen könnten“ und eine für „was am Donnerstag gekocht wird“. Zwei Listen, die man ständig aneinander angleichen muss, wollten wir euch nicht antun.
Was keinen Tag hat, steht unter „Ideen ohne Tag“. Das ist die Auswahl, aus der ihr plant. Was einen Tag bekommt, bleibt trotzdem dort stehen, denn ein Rezept trägt eine ganze Liste von Tagen. Die Lasagne von Dienstag ist also nächste Woche wieder einplanbar, ohne dass jemand sie ein zweites Mal anlegt.
Wie weit reicht der Plan?
Über sieben Tage, von heute an. Jeder Tag bekommt eine Zeile, und darunter steht, was für ihn geplant ist.
Leere Tage bleiben sichtbar. Ein Plan mit Lücken beantwortet nämlich die Frage, um die es geht. Was fehlt noch?
Eine Woche ist die Einheit, in der eingekauft wird. Deshalb ist sie die Ansicht, mit der der Plan aufgeht.
Wer weiter vorausplant, tippt unten „Eine Woche weiter“. Bis zu vier Wochen kommen so dazu. Für Ferien oder Besuch ist das der Fall, in dem eine Woche zu kurz ist.
Was geht davon auf die Einkaufsliste?
Nur das, was noch nicht darauf steht. „Auf die Liste“ zeigt die Zutaten des Rezepts mit Häkchen, und abgewählt ist alles, was schon offen auf eurer Liste liegt. Die Dose Tomaten, von der du weißt, dass sie im Schrank steht, nimmst du vorher selbst heraus.
Beim Vergleich ist moj absichtlich großzügig. „2 Zwiebeln“ und „Zwiebeln“ gelten als dasselbe. Einer Liste, auf der beides steht, glaubt man nämlich nicht mehr.
Aus „500 g Hackfleisch“ wird der Artikel Hackfleisch mit der Menge 500 g daneben. Er landet unter Fleisch und Fisch statt unter „Sonstiges“, also in derselben Ordnung wie die übrige Einkaufsliste.
Der ganze Schritt zählt als eine einzige Handlung. Ein „zurück“ nimmt deshalb alle dabei entstandenen Zeilen wieder weg und nicht nur die letzte.
Was kann die Essensplanung nicht?
Keine Nährwerte und keinen Rat. moj plant Mahlzeiten, keine Ernährung. Es rechnet keine Kalorien, kennt keine Diät und sagt euch nicht, was gesund ist. Dafür fehlt uns jede Grundlage, und geraten wäre hier schlimmer als nichts.
Keine eigenen Rezepte. moj ist kein Rezeptportal. Es bringt keine Sammlung mit, schlägt nichts vor und kocht nicht mit.
Kein Umrechnen auf Portionen. Die Zutaten stehen so auf der Liste, wie sie im Rezept stehen. Wer für sechs statt für vier kocht, rechnet selbst.
Keine Lieferung. Die Liste bringt euch in den Laden. Eine Verbindung zu einem Händler haben wir nicht gebaut, in keine Richtung.
Stand 18. September 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.
Kurz beantwortet
Wie kann ich kostenlos einen Speiseplan erstellen?
In moj, sobald ihr einen Familienraum habt. Rezept hinschicken oder eintippen, auf einen Tag legen, fertig. Es kostet nichts, zeigt keine Werbung und verlangt kein Abo.
Bietet moj einen Ernährungsplan?
Nein. moj plant Mahlzeiten und keine Ernährung. Es zeigt keine Nährwerte, rechnet keine Kalorien und rät euch nicht, was ihr essen sollt. Was auf dem Plan steht, entscheidet ihr.
Bringt moj eigene Rezepte mit?
Nein, und das haben wir bewusst so gelassen. Eure Rezepte kommen von den Seiten, die ihr ohnehin lest, oder aus eurem Kopf. moj ist kein Rezeptportal. Es plant und schreibt den Einkauf dazu.
Muss ich die Zutaten abtippen?
Meistens nicht. Liefert die Rezeptseite ihre Zutatenliste maschinenlesbar mit, liest moj sie aus und legt sie beim Rezept ab. Tut sie das nicht, bekommst du die Seite als Idee mit Titel und Link. Die Zutaten trägst du dann selbst nach.
Was passiert mit Zutaten, die schon auf der Einkaufsliste stehen?
Die bleiben weg. Beim Übernehmen ist abgewählt, was schon offen auf der Liste steht. „2 Zwiebeln“ gilt dabei als dasselbe wie „Zwiebeln“. Zweimal dasselbe zu kaufen ist der häufigste Fehler beim Kochen nach Plan.
Kann dasselbe Rezept mehrmals auf dem Plan stehen?
Ja. Ein Rezept trägt eine ganze Liste von Tagen. Die Lasagne von Dienstag bleibt also stehen und lässt sich nächste Woche wieder einplanen, ohne sie neu anzulegen.
Sieht die ganze Familie den Plan?
Ja, alle im Familienraum sehen denselben Essensplan. Die Zutaten gehen auf die Einkaufsliste der Person, die sie übernimmt. Bei einer Familie mit zwei Haushalten ist das die Liste des eigenen Haushalts.
Stand 18. September 2026. Wohin die Zutaten gehen: die Einkaufsliste-App. Was sonst noch in der Woche steht: der Familienkalender. Und auf Papier der Wochenplan, einer von vier Vorlagen.
Und wenn die Liste mitdenken soll?
moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.
Die App ist noch nicht im App Store. Trag deine E-Mail-Adresse ein, dann sagen wir dir zum Start Bescheid.
Eine Mail zum Bestätigen, eine zum Start, sonst keine.
