Verantwortliche Stelle
Julien El-Bahy
Badstraße 19/3
2340 Mödling
Österreich
Worum es geht
moj ist ein Familienplaner. Was ihr moj schickt, landet sortiert in eurem gemeinsamen Raum: Einkäufe, Aufgaben, Termine, Belege, Ideen, Personen und Ziele. Diese Daten gehören eurer Familie, nicht uns. Eine Familie kann aus mehreren Haushalten bestehen, etwa Eltern und Großeltern; was ein Haushalt anlegt, sehen die anderen nur, wenn es für alle bestimmt ist.
Welche Daten wir verarbeiten
- Konto: E-Mail-Adresse und Anzeigename. Die Anmeldung läuft über einen Code aus 6 Ziffern per E-Mail, ein Passwort gibt es nicht.
- Inhalte: alles, was ihr schreibt, sprecht, fotografiert, aus einer anderen App teilt, per E-Mail weiterleitet oder von Anbietern an eure Rechnungsadresse schicken lasst, und was moj daraus macht.
- Dateien: Fotos, PDFs und Sprachnachrichten, die ihr schickt.
- Personen in eurer Familie: Name, Beziehung, Geburtstag und Kleidergrößen, soweit ihr sie eintragt.
- Abonnierte Kalender: die Adresse, die ihr einträgt, etwa die des Kita-Kalenders, und die Termine, die moj dort alle paar Stunden abholt.
- Kontakte: nur wenn ihr Geburtstage aus dem Adressbuch übernehmt, und dann nur Name und Geburtstag der Kontakte, die ihr dabei auswählt. Das Adressbuch bleibt sonst ungelesen und wird nie hochgeladen.
- Technisch: Gerätekennungen für Mitteilungen und, falls verknüpft, eure WhatsApp-Nummer.
Über ein Kind ohne eigenes Konto speichert moj nur, was ihr eintragt. Ein Kind mit eigenem Konto kommt über einen Code von euch auf sein Handy, ohne E-Mail-Adresse. Für dieses Konto gilt sonst dasselbe wie für eures.
Wo die Daten liegen
- Datenbank bei Neon in Frankfurt, verschlüsselt gespeichert.
- Dateien bei Cloudflare R2 in einem privaten Speicher mit EU-Bindung, erreichbar nur über kurzlebige signierte Links.
- Die Programmlogik läuft bei Cloudflare am nächstgelegenen Standort. Eure Inhalte, Dateien und Konten liegen in der EU. Was sie verlässt, ist der Versand unserer E-Mails; wer sie zustellt, steht unten.
Wer sonst beteiligt ist
- OpenAI versteht eure Nachrichten, liest Belege und wandelt Sprache in Text. Damit eine Nachricht überhaupt zu verstehen ist, geht ein kurzer Zusammenhang mit: die Personen eurer Familie, eure Listen, die Namen eurer Terminkategorien und abonnierten Kalender, eure offenen Einträge und die letzten Nachrichten des Absenders. OpenAI ist Auftragsverarbeiter mit Vertrag, die Anfrage wird dort nicht gespeichert, und zum Training wird sie nicht verwendet.
- Meta transportiert Nachrichten, wenn ihr WhatsApp verknüpft. Ohne Verknüpfung ist Meta nicht beteiligt.
- Expo, Apple und Google stellen Mitteilungen zu. Darin steht der Familienname und eine Zeile mit Titel und Zeitpunkt, damit man sie auf dem Sperrbildschirm lesen kann. Beträge, Notizen und Anhänge gehen nie hinaus.
- Resend stellt unsere E-Mails zu: den Anmeldecode, die Bestätigung und die Startnachricht der Warteliste, die Antwort auf eine Rückmeldung und das Kontaktformular. Resend sieht die Empfängeradresse und den Inhalt dieser Mails. Nach der eigenen Dokumentation des Anbieters, geprüft am 12. September 2026, werden Metadaten, Protokolle und API-Aufzeichnungen in den USA gespeichert. Das gilt unabhängig davon, aus welcher Region eine Mail versendet wird.
- Neon und Cloudflare betreiben Datenbank, Speicher und Programmlogik.
Was wir nicht tun
moj hat keine Analyse-Dienste, keine Nutzungsverfolgung und keine Fehlerberichte an Dritte. Es gibt keine Werbung, und eure Daten werden nicht verkauft oder weitergegeben.
Zahlen und Rückmeldungen
Einmal pro Woche zählt moj, wie viele Familien es gibt und wie viele Nachrichten angekommen sind, und schickt uns diese Summen. Darin stehen keine Namen und keine Inhalte, und es entsteht kein Profil. Beginnt ihr eine Nachricht mit „Feedback:“, geht sie nicht in eure Familie, sondern per E-Mail an uns, zusammen mit der E-Mail-Adresse eures Kontos, damit wir antworten können. Dasselbe gilt für das Kontaktformular auf dieser Seite: Was ihr dort schreibt, wird eine E-Mail an uns, mit eurer Adresse als Antwortweg. Gespeichert wird dabei nichts, und ein Konto braucht es nicht.
Warteliste
Auf heymoj.app könnt ihr eure E-Mail-Adresse hinterlassen, damit wir euch sagen, wenn moj erschienen ist. Das Formular selbst speichert nichts: Es geht eine Mail mit einem Bestätigungslink an die Adresse, und erst der Klick darauf legt einen Eintrag an. Gespeichert werden dann die Adresse, die Sprache der Seite, die Seite, über die der Eintrag kam, und das Datum. Die Folgeseite fragt außerdem, ob ihr ein iPhone oder ein Android-Gerät habt; wenn ihr antwortet, wird das mitgespeichert. Wer den Link nie anklickt, steht nirgends. Danach schreiben wir genau einmal, nämlich zum Start. Jede dieser Mails trägt einen Abmeldelink, und ein Klick darauf löscht den Eintrag sofort und vollständig. Grundlage ist eure Einwilligung, die ihr damit jederzeit widerrufen könnt. Diese Adressen gehen an niemanden sonst und werden für nichts anderes verwendet.
Wie lange
Solange ihr moj nutzt. Löscht ihr euer Konto oder eure Familie, werden die Daten sofort unkenntlich gemacht und nach 30 Tagen endgültig gelöscht. Diese Frist gibt es, damit ein versehentliches Löschen zurückgenommen werden kann. Ein Eintrag auf der Warteliste bleibt, bis ihr euch abmeldet; nach dem Start der App löschen wir die Liste, weil sie dann nichts mehr zu tun hat.
Eure Rechte
Ihr könnt jederzeit Auskunft verlangen, Daten berichtigen, löschen oder mitnehmen. In der App gibt es dafür zwei Exporte — einen für dein Konto über alle Familienräume hinweg, einen für den einzelnen Raum — und die Löschung des Kontos. Für alles andere schreibt uns.
Wenn ihr meint, dass wir eure Daten falsch behandeln, könnt ihr euch bei der Datenschutzbehörde beschweren. Für moj ist die österreichische Datenschutzbehörde in Wien zuständig, weil wir hier sitzen.