Familienplaner

Was du moj schicken kannst

Es gibt keine Befehle und keine Schlüsselwörter: Du schreibst, wie du es einer Person schreiben würdest. Hier steht je ein Beispiel dafür, was moj aus so einem Satz macht.

Heute

Tomaten, Milch auf die Liste8:02

Tomaten und Milch auf der EinkaufslisteAntworte mit „zurück“, um das rückgängig zu machen.

0:07Sprachnachricht, 7 Sekunden

Termin: Zahnarzt für Mo, Do 15:00

Foto der Rechnung8:12

Rechnung: 62,40 €, fällig 30. September

Auf welchen Wegen kommt etwas herein?

Es gibt vier Wege. Alle vier enden an derselben Stelle, nämlich in eurem Familienraum:

  • WhatsApp. Geschrieben, gesprochen oder fotografiert, an die moj-Nummer.
  • Der Eingang in der App. Der Knopf unten rechts: schreiben, sprechen, Foto.
  • Teilen. Aus einer anderen App heraus. Ein Bild schickt moj sofort los, denn zu einem Kassenbon gibt es nichts zu sagen. Ein Link landet dagegen erst im Eingabefeld, damit du noch ein Wort davorschreiben kannst: „Freitag das hier“ macht aus einer Idee einen Plan.
  • Tippen. Wer lieber selbst einträgt, trägt selbst ein. Es landet im selben Raum.

Zurück kommt eine einzige Zeile: ein Häkchen und das, was abgelegt wurde. Eine Unterhaltung fängt moj nicht an.

Bilder, Sprachnachrichten und PDFs nimmt moj bis 20 MB an. Was es nicht lesen kann, sagt es dir sofort. Stillschweigend verschwindet nichts.

In welche sieben Arten sortiert moj ein?

Jede Nachricht wird eine oder mehrere von diesen. Die Beispiele sind keine Befehle, sondern Sätze, wie man sie sagt.

Einkauf

„Milch und Klopapier auf die Liste“ wird zu zwei Zeilen und nicht zu einer mit Komma. Jede Zeile landet in ihrem Bereich. Es gibt elf davon, und sie stehen in der Reihenfolge, in der ein Supermarkt aufgebaut ist. Beim Einkaufen folgt die Liste damit dem Weg durch den Laden statt dem Alphabet.

Die Menge bleibt dabei vom Artikel getrennt. Aus „500 g Hackfleisch“ wird der Artikel Hackfleisch mit der Menge 500 g. Es entsteht kein Artikel, der „500 g Hackfleisch“ heißt. Dieselben elf Bereiche stehen auf der Einkaufsliste zum Ausdrucken.

Aufgabe

„Ben muss den Müll rausbringen, bis Freitag“ wird eine Aufgabe mit zuständiger Person und Termin.

Wiederholungen versteht moj in zwei Formen, und die sind wirklich verschieden. „Jeden Montag“ ist ein fester Rhythmus. „Alle zwei Wochen nach dem Abhaken“ zählt ab dem Tag, an dem die Aufgabe zuletzt erledigt wurde. Für Wäsche und Filter ist die zweite Form die richtige, und in den meisten Listen-Apps fehlt sie.

Termin

„Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt für Mo“ wird ein Termin mit Tag, Uhrzeit und der genannten Person.

Ungefähre Zeitangaben rechnet moj selbst aus: morgen, übermorgen, nächste Woche, am 15., Ende des Monats, „um drei“ am Nachmittag. Ein Wochentag meint immer den nächsten. Der heutige zählt mit, solange die Uhrzeit noch nicht vorbei ist. Eine Uhrzeit, die du nicht gesagt hast, erfindet moj nicht. Es fragt nach.

Ein Ende und ein Ort kommen mit, wenn du sie nennst. „Freitag 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr Kinder bei mir“ wird eine Spanne über drei Tage. Auch ein Rhythmus geht: „Jeden Montag Schwimmen“ wird eine Serie, „alle zwei Wochen freitags bis sonntags“ ebenso.

Nicht jeder Termin belegt Zeit. „Homeoffice am Freitag, nur zur Info“ steht im Kalender und löst keine Warnung aus. Habt ihr eigene Kategorien angelegt, trifft „Arbeit: Frühschicht am Dienstag“ die richtige. Im Titel steht danach nur Frühschicht.

Beleg

Aus dem Foto einer Rechnung wird ein Beleg. moj liest daraus Händler, Betrag, Datum und Fälligkeit heraus, und die IBAN dazu, falls sie draufsteht.

Steht ein Fälligkeitstag darauf und ist die Rechnung noch offen, legt moj daneben eine Aufgabe „Bezahlen“ an. Sie ist mit dem Beleg verknüpft.

Tippen geht auch: „Stadtwerke 84,20 fällig am 30.“ Dann trägt der Beleg die Fälligkeit selbst, und es entsteht keine zweite Aufgabe daneben.

Idee

„Geschenkidee für Oma: Gartenbuch“ wird eine Geschenkidee, die bei Oma liegt. Oma selbst sieht sie dort nicht. „Ich wünsche mir einen Wasserkocher“ ist dasselbe andersherum. Das ist ein Wunsch, und den sehen alle. Es gibt außerdem Ideen für Reisen, fürs Zuhause und für Rezepte.

Bei einem Rezept passiert am meisten. Schick einen Link auf eine Rezeptseite, und moj liest die Zutaten heraus und legt sie als Idee mit Zutatenliste ab. Schreibst du „Freitag das hier“ davor, wird daraus ein Plan für Freitag. Von den Zutaten auf die Einkaufsliste ist es dann nur noch ein Schritt.

Notiz

Was aufzuheben ist und keine Aufgabe: die Nummer vom Kinderarzt, der Zählerstand, was die Lehrerin gesagt hat. moj macht daraus keine Aufgabe, nur weil ein Verb darin vorkommt.

Ziel

„Sommerurlaub Italien“ oder „Notgroschen 5000“ wird ein Ziel. Ein Ziel läuft länger als eine Aufgabe und besteht aus mehreren Einträgen. Das sind entweder einzelne Schritte oder ein Betrag, der zusammenkommen soll.

Was passiert, wenn ein Satz mehreres ist?

„Milch kaufen und Zahnarzt Donnerstag“ sind zwei Sachen, also legt moj zwei an: einen Eintrag auf der Einkaufsliste und einen Termin.

Das ist der Normalfall und kein Sonderfall. So redet man eben, wenn man im Vorbeigehen etwas loswerden will. Genau dafür ist der Weg über WhatsApp da.

Was kannst du moj über eure Einträge fragen?

Alles, was schon in eurem Familienraum liegt. moj legt nicht nur ab, es antwortet auch. Zum Beispiel auf „Was steht am Wochenende an?“, „Wer hat morgen was?“ oder „Was haben wir im September ausgegeben?“

Die Antwort ist ein bis drei Zeilen lang, mit Tagen und Uhrzeiten. War nach einer Summe gefragt, steht die Summe dabei.

Gesucht wird dafür in dem, was offen ist und in den nächsten Wochen ansteht. Bei Belegen sind es die neuesten, nicht das ganze Archiv. Findet moj nichts dazu, sagt es das in einer Zeile, statt etwas zu erfinden.

Welche Sätze ändern etwas, das schon da ist?

Was schon da ist, änderst du im selben Ton, in dem du es angelegt hast. moj erkennt drei Arten und sucht sich den gemeinten Eintrag aus den offenen heraus:

  • Erledigt. „Müll ist raus“, „Milch gekauft“, „Stadtwerke bezahlt“.
  • Abgesagt. „Zahnarzt abgesagt“, „Elternabend fällt aus“, „Milch doch nicht“.
  • Verschoben. „Zahnarzt auf Freitag 10 Uhr“.

Sprichst du über etwas, das schon passiert ist, hakt moj es ab. Sprichst du über etwas, das erst kommt, legt es neu an.

Passen zwei Einträge gleich gut, weil zum Beispiel zwei Termine „Zahnarzt“ heißen, fragt moj kurz nach, statt zu raten. Findet es gar nichts Offenes dazu, sagt es dir genau das.

Wem gehört, was du schickst?

Erst einmal dir und deinem Haushalt. Drei Wörter ändern das:

  • Ein Name. „für Mo“ oder „Ben muss …“. Der Eintrag gehört dann dieser Person und steht in ihrer Spalte in der Wochenansicht.
  • „für alle“. Dann sehen es alle im Raum. „Für die Eltern“ meint etwas anderes: das sagt, wer etwas zu tun hat, nicht, wer es sehen darf.
  • Eine andere Liste. „auf Omas Liste“ trifft die Einkaufsliste des anderen Haushalts. Habt ihr euch eine eigene Liste angelegt, trifft sie ihr Name: „auf die Drogerie-Liste“.

Gibt es zwei Omas, fragt moj nach. Es nennt dabei beide zur Auswahl.

Was versteht moj nicht?

Keine Unterhaltung. moj plaudert nicht, erklärt nichts und beantwortet keine Wissensfragen. Es sortiert ein und antwortet auf Fragen zu euren eigenen Einträgen.

Keine WhatsApp-Gruppen. Jede Person schreibt einzeln mit der moj-Nummer. In einer Gruppe wäre nicht mehr eindeutig, von wem eine Nachricht stammt, und moj muss wissen, für wen es die Aufgabe anlegt.

Kinder dürfen weniger. Von einem Kinderkonto nimmt moj Einkäufe, eigene Aufgaben und Sprachnachrichten an. Belege und Dokumente nicht.

Stand 18. September 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.

Kurz beantwortet

Muss ich in einem bestimmten Format schreiben?

Nein. „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt für Mo“ reicht, und „kannst du bitte den Zahnarzttermin für Mo am Donnerstag um drei eintragen“ auch. Es gibt keine Befehle, keine Schlüsselwörter und keine Reihenfolge, die du treffen musst.

Kann ich mehrere Sachen in eine Nachricht packen?

Ja, und das ist der übliche Fall. „Milch kaufen und Zahnarzt Donnerstag“ wird ein Eintrag auf der Einkaufsliste und ein Termin im Kalender, nicht eine Notiz mit beidem darin.

Versteht moj Sprachnachrichten?

Ja. Die Nachricht wird in Text umgewandelt und wie geschriebener Text behandelt. In der Antwort steht, was moj verstanden hat. So fällt ein Hörfehler sofort auf und nicht erst später in der Liste.

Was passiert mit einem Foto von einer Rechnung?

Daraus wird ein Beleg. moj liest Händler, Betrag, Datum und Fälligkeit heraus, und die IBAN dazu, falls sie draufsteht. Steht ein Fälligkeitstag darauf und ist die Rechnung noch offen, legt moj daneben eine Aufgabe „Bezahlen“ an. Sie ist mit dem Beleg verknüpft.

Kann ich moj etwas fragen?

Ja, alles über eure eigenen Einträge. „Was steht am Wochenende an?“ oder „Was haben wir im September ausgegeben?“ beantwortet moj aus eurem Familienraum. Die Antwort ist ein bis drei Zeilen lang, und erfunden wird darin nichts.

Versteht moj auch Englisch?

Ja. Die Antwort kommt in der Sprache der Nachricht. Die Oberfläche der App ist Deutsch, Englisch ist vorbereitet.

Stand 18. September 2026. Davor: die ersten Schritte. Danach: was zu tun ist, wenn etwas falsch gelandet ist. Und auf Papier, ohne App: die Vorlagen zum Ausdrucken.

Noch etwas offen?

Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.

Schreib uns

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